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Mauernutfräse – Wandarten, Verpackung und Ordnung

Mauernutfräsen – Das Wichtigste in Kürze


Eine Mauernutfräse benötigt man um Schlitze (daher auch Schlitzfräse genannt) oder Nuten in eine Beton oder Steinwand zu bekommen.

Gerade die Profi-Modelle der Mauernutfräse haben ein geringes Gewicht, aber leider sind sie vom Preis doch recht teuer. Man muss überlegen, wie oft ein solches Gerät zum Einsatz kommen soll.

Es gibt schon günstige Geräte für etwas mehr als 100 EUR. Diese reichen aus, wenn Sie nur selten damit arbeiten.
Sollten Sie am Haus bauen oder neu errichten kommen Sie um den Kauf einer hochwertigen Mauernutfräse nicht herum. Ansonsten kann es zu Problemen im Dauereinsatz der preiswerten Geräte kommen.

Wände: Für welche Materialien ist der Einsatz einer Mauernutfräse geeignet?

Während unserer Recherche-Arbeit trafen wir ständig auf Fragen wie: „kann ich mit dieser Mauernutfräse in eine XY-Wand fräsen?“. Deswegen gehen wir im Folgenden auf die wichtigsten Materialien ein und geben dir so eine Übersicht darüber, für welche Wände der Einsatz einer Mauernutfräse sinnvoll ist.

1. Backsteine

Es handelt sich hierbei um einen künstlich hergestellten Stein aus keramischen Material. Eine Backsteinwand ist sehr massiv und ein bewährter Baustoff für Häuser aller Art.

Damit du erfolgreich in diese Art von Wänden fräsen kannst, benötigst du eine sehr leistungsstarke Mauernutfräse. Am besten sind Profi-Mauernutfräsen dafür geeignet. Eine günstigere, allerdings auch zeitaufwändigere beziehungsweise unsauberere Alternative, bieten Stemmhammer und Meißel.

Wand-mit-Ziegeln

Wand aus Backsteinen. (Foto: PublicDomainPictures / pixabay)

2. Beton

Betonwände bestehen logischerweise aus Beton, welcher Kalksteinzement, Ton, Sand und Kies enthält. Das Mischverhältnis dieser Komponenten beeinflusst direkt die anschließend entstehende Beton-Art.

Die große Masse der Kunden gibt an, dass du auch mit vergleichsweise billigen Mauernutfräsen mit einem entsprechenden Kraftaufwand Schlitze fräsen kannst. Dennoch raten wir dir hier eher zu den Heimwerker- beziehungsweise Profi-Geräten.

3. Gipsblöcke

Im Gegensatz zu den zwei erstgenannten Materialien Backstein und Beton, handelt es sich bei Gips um ein weiches Material. Dennoch besteht die Gefahr nicht, dass ein Teil der Wand beim Fräsen herausbricht.

Alle auf dieser Seite vorgestellten Mauernutfräsen sind für Arbeiten an Gipswänden geeignet. Wenn du nur Gipswände bearbeiten wirst, ist der Kauf eines teuren Profi-Gerätes nicht notwendig. Du kannst bedenkenlos zu einer billigen Variante für Gelegenheitsnutzer greifen.

4. Kalksandsteine

Genau wie Backsteine sind Kalksandsteine ebenfalls künstlich hergestellt. Allerdings ist das Material sehr weich und wird des Öfteren sogar als bröckelnd bezeichnet.

Deswegen haben viele unerfahrene Heimwerker Bedenken mit einem schweren Gerät wie einer Mauernutfräse diese Art von Wänden zu bearbeiten. Unsere Recherchen ergaben aber, dass du Wände aus Kalksandsteinen bedenkenlos mit allen Mauernutfräsen auf dieser Seite bearbeiten kannst.

Kalksandstein

Wand aus Kalksandstein. (Foto: PIRO4D / pixabay)

5. Ytong beziehungsweise Porenbeton

Dieses Material gehört auch zu der Rubrik Betonwände. Das Mischverhältnis ergibt allerdings einen wesentlich weniger harten Beton als den herkömmlich verwendeten.

Deshalb kannst du ohne Probleme auch mit einer günstigeren Mauernutfräse sehr gute Ergebnisse erzielen.

6. Ziegelmauerwerk

Bei Ziegelmauerwerk handelt es sich um ein festes, massives und hartes Material. Dennoch lässt sich aus den Kundenerfahrungen ableiten, dass alle auf dieser Seite aufgeführten Mauernutfräsen für dieses Material geeignet sind.

Wir raten dir trotzdem zu einem Gerät aus der Rubrik Heimwerker beziehungsweise Profi um sicher zu gehen, dass die Ergebnisse eine gewisse Qualität erzielen.

Verpackung: MACPAC und L-BOXX, warum werden Mauernutfräsen oft in Boxen geliefert?

Viele Hersteller bieten ihren Kunden den Versand in einer Verpackung aus Karton oder einer Box an. Grundsätzlich ist das Gerät in einem Karton logischerweise günstiger, allerdings bieten Boxen besondere Vorteile.

Am bekanntesten sind die sogenannte L-BOXX von Bosch Professional und das MAKPAC von Makita. Bosch lässt diese Boxen von Sortimo herstellen. Die einzelnen Boxen gehören zu einem unabhängigen System, welches überwiegend auf den Profi-Markt ausgerichtet ist. Es ermöglicht dem Endverwender eine platzsparende Verstauung und erleichtert den Transport von mehreren Elektrowerkzeugen zur gleichen Zeit erheblich.

Dementsprechend ist dieses System nicht notwendig, wenn nur ein Gerät transportiert werden muss. Solange das Gerät sicher untergebracht ist, spielt die Verpackung hier keine Rolle. Anders sieht es aus, wenn mehr als zwei Geräte transportiert werden sollen. In der Regel kann ein Mensch nur zwei größere Geräte gleichzeitig tragen. Sind es mehr, bieten die Boxen mit ihrer Stapelbarkeit einen entscheidenden Vorteil und ermöglichen den Transport von mehreren Elektrowerkzeugen.

Zusammengefasst ergeben sich folgende Vorteile:

  • Passgenaue Verstauung
  • Keine Beschädigungen durch Rutschen in der Verpackung
  • Transport mehrerer Geräte möglich
  • Stapelbar

Tipp: Die meisten Hersteller benutzen unterschiedliche Systeme die nicht unbedingt miteinander kompatibel sind. Informiere dich vorab beim Hersteller falls du nicht alle Werkzeuge aus einer Hand kaufen möchtest.

Sinnvoll für Profis und Heimwerker!

Aus den beschriebenen Vorteilen und Situationen wird der Eindruck erweckt, solche Boxen sind nur für Profis lohnenswert, welche viele Werkzeuge auf eine Baustelle bringen müssen. Bestärkt wird diese Annahme dadurch, dass diese Boxen oft nur in den Profi-Serien der Hersteller angeboten werden.

Dennoch ist diese Art der Verpackung auch für Heimwerker sinnvoll. Wenn du beispielsweise einem Freund bei Hausbau hilfst, ist es vorteilhaft wenn die Werkzeuge gruppiert und anschließend an die richtige Stelle transportiert werden können, ohne dass alle Helfer dafür benötigt werden.

Des Weiteren macht diese Verpackungsart Sinn, wenn du deine Werkzeuge nicht oft benötigst und diese die meiste Zeit im Keller gelagert werden. Oftmals haben Heimwerker nur begrenzt Stauraum, weswegen die Stapelbarkeit eine super Lösung bietet. Somit hast du in deinem Heimwerker-Raum eine gewisse Ordnung, welche für gutes und effektives Arbeiten grundlegend ist.

Ordnung: Grundsätzliche Tipps zur Ordnung in der (Hobby-) Werkstatt

Heimwerker

Werkstatt eines Heimwerkers. (Foto: Pexels / pixabay)

Ein Problem, welches jeder Heimwerker kennt, ist die Ordnung in der (Hobby-) Werkstatt. Meist gibt es eine Ordnung, die allerdings schnell mal durcheinandergebracht werden kann. Wenn du selbst ein Heimwerker bist, hast du folgende Situationen mit Sicherheit schon erlebt.

Im Schlafzimmer funktioniert eine Lampe nicht mehr, in der Küche soll ein neues Regal montiert werden und der neue Kleiderschrank für deine Tochter muss auch noch aufgebaut werden. Schnell im Werkraum die entsprechenden Geräte und Materialien zusammengesucht und ran an die Arbeit.

Nach etlichen schweißtreibenden Stunden und vielen Problemchen hast du endlich alles geschafft und musst nur noch die Werkzeuge zurückräumen. Alles auf den Tisch gelegt, entscheidest du, verstauen kann ich auch noch morgen und genehmigst dir deine wohlverdiente Dusche.

Nach und nach sammelt sich Staub auf den geöffneten Paketen mit Schrauben und die Kabel deiner Elektrowerkzeuge sind total verknotet. Die Akkus für einige Maschinen hast du auch verlegt und schon herrscht eine unangenehme Unordnung.

Anbei haben wir dir einige Tipps zusammengesucht, damit genau das nicht passiert:

1. Alles hat seinen Platz

Das trifft vor allem auf Elektrowerkzeuge zu. Sie sollten einen festen Platz haben, entweder auf deiner Werkbank oder mit Hilfe einer passgenauen Halterung. Stelle dabei sicher, dass die Geräte griffbereit sind.

So findest du die Werkzeuge immer schnell wieder und mit der Zeit bilden sich Automatismen, welche dafür sorgen, dass du sie nach Gebrauch instinktiv wieder zurück an den vorgesehenen Platz stellst.

2. Schublade für Schrauben und Ähnlichem

Beim Verstauen von Schrauben und Eisenwaren empfehlen wir dir ein Schubladensystem. Am besten du hast einen Schrank mit mehreren Schubladen und nutzt diese sinnvoll. Mit sinnvoll meinen wir eine Sortierung nach Thema. Das heißt beispielsweise eine Schublade mit Muttern und direkt daneben eine Schublade mit Unterlegscheiben.

Im Gegensatz zur Schranktür, verschwinden die Pakete mit Schrauben nicht mit der Zeit hinter neuen Geräten und müssen bei Bedarf erst einmal freigeräumt werden.

3. Handwerkzeuge an der Werkzeugwand

Handwerkzeuge wie Hammer, Schraubenzieher oder Zollstock gehören zu den Werkzeugen die am meisten verwendet werden. Deshalb werden sie auch am meisten gesucht. Um das zu vermeiden raten wir dir eine Werkzeugwand zu installieren. Dadurch sind diese Werkzeuge schnell auffindbar sowie griffbereit und nach Gebrauch sehr schnell wieder verstaut.

Du kannst dir eine entsprechende Wand selbst bauen oder vorgefertigte Wände aus dem Baumarkt verwenden.

Werkzeugwand

Werkzeugwand. Ideal für Handwerkzeuge. (Foto: dbreen / pixabay)

4. Akku-Ladegeräte zusammen lagern

Um wertvolle Zeit bei der Suche nach dem passenden Ladegerät zu vermeiden, solltest du einfach alle Ladegeräte die du besitzt an einer Stelle zusammen lagern. Der perfekte Lagerort ist staubfrei, am besten in einem Schrank.

Viele Hersteller bieten mittlerweile eine Akku-Serie an bei der ein Akku für alle Elektrowerkzeuge verwendet werden kann.

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Letzte Aktualisierung am 24.11.2017 um 05:07 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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