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Kleidermotten erfolgreich bekämpfen

KleidermotteIm Gegensatz zu seinen Verwandten aus der Familie der Schmetterlinge ist die Kleidermotte weit weniger populär. Und dafür gibt es gute Gründe. Die Tiere sind als erfolgreichste Zerstörer von Wollstoffen bekannt. Wenn sie sich einmal in einer Wohnung eingenistet haben, wird man sie nur mit den richtigen Maßnahmen wieder los.

Verwandt mit dem Schmetterling aber weit weniger beliebt

Die Kleidermotten zählen zur Gruppe der Nachtfalter, deren Kategorie wiederum den Schmetterlingen zugeordnet wird. Eine ausgewachsene Kleidermotte wird üblicherweise bis zu 9 mm groß, wobei die Spannweite ihrer Flügel sich zwischen 12 und 16 mm bewegt.
Der Körper der kleinen Falter hat eine hellgelbe Farbe, die an Stroh erinnert. Anders als ihre Verwandten haben diese Motten keine Zeichnungen und kein Muster auf ihren Flügeln.
Auch an ihrer Ruhestellung kann man die Kleidermotte erkennen. Sie sitzt nicht mit geöffneten, sondern mit geschlossener Stellung. So erscheinen die Kleidermotten als kleiner Strich und können schnell übersehen werden.

So leben die Kleidermotten

In der freien Natur leben Kleidermotten in Vogelnestern oder Nestern kleiner Säugetiere. Sie ernähren sich von Federn oder Haaren der Tiere. Ein Aufenthalt in Wohnungen von Menschen ist jedoch noch weiterverbreitet. Nicht nur in Europa haben die Kleidermotten sich in Wohnungen und Lagerräumen ausgebreitet.
Die weiblichen Falter legen hier ihre Eier auf Wollstoffen und anderen natürlichen Materialien ab. Es sind diese jungen Tiere, die Löcher in die Stoffe fressen, nicht die ausgewachsenen. Die Larven ernähren sich konkret von Materialien, die Keratin enthalten. Dazu zählen Wolle, Federn und auch Haare.
Der Zyklus der Kleidermotte muss bei ihrer Bekämpfung unbedingt beachtet werden. Andernfalls werden die Falter vernichtet, aber aus vorhandenen Eiern schlüpfen weitere Tiere nach.

Der Zyklus der Kleidermotte

Wie so viele Insekten erlebt auch die Kleidermotte mehrere Entwicklungsstadien. Zunächst werden die Eier der Tiere gelegt, aus denen sich dann Larven bilden. Diese Larven fressen und verpuppen sich schließlich. Zuletzt verwandelt sich das Tier durch Metamorphose in einen Falter. In dieser Form ist die Kleidermotte den meisten Menschen bekannt.
Es ist wichtig, den Zeitraum zu kennen, in dem sich Motten einmal reproduzieren. Andernfalls können die Tiere nicht erfolgreich bekämpft werden. Der Zyklus der Motten gestaltet sich wie folgt:
Innerhalb eines Monats legen die weiblichen Tiere zwischen 50 und 250 Eier an geeigneten Stellen ab. Diese Eier sind etwa 0,6 mm groß. Sie können mit dem menschlichen Auge also nicht so leicht erkannt werden. Die geschlüpften Larven bewegen sich anschließend versteckt im Fell und entwickeln sich.
Vom Legen der Eier bis zur voll entwickelten Kleidermotte vergehen zwischen 70 und 95 Tagen. Das bedeutet, dass sich der Zyklus der Tiere über einen ausgesprochen langen Zeitraum erstrecken kann.

So kann man die Motten bekämpfen

Es gibt verschiedene Methoden, mit denen Kleidermotten bekämpft werden können. Erstens können die Lebensbedingungen so verändert werden, dass die Motte sich nicht mehr wohlfühlt. Die Tiere vertragen weder Kälte noch Hitze besonders gut. Befallene Kleidung kann gereinigt werden, indem sie zwei Tage lang verpackt in der Gefriertruhe gelagert wird. Auch ein Waschen bei 60 Grad vernichtet die Tiere. Im Falle von Wollkleidung ist dies jedoch nicht möglich.
Zweitens können fliegende Tiere mit Insektenspray bekämpft werden. Die Chemikalien können jedoch negative Wirkungen auf Kleinkinder oder schwangere Personen haben. Zudem sollten nach einem entsprechenden Einsatz unbedingt die Fenster geöffnet und der Raum gelüftet werden.
Eine dritte Bekämpfungsmöglichkeit sind Schlupfwespen. Die natürlichen Feinde der Kleidermotte können im Internet bestellt werden. Sie fressen sämtliche Motteneier, die sie nur finden können. Falls sie nichts mehr finden, sterben sie oder fliegen aus der Wohnung und verschwinden

So sollte man vorbeugen

Sind die Motten verschwunden, sollten die Wohnungsräume gründlich gereinigt werden. Saugen und das regelmäßige Aufstellen von Pheromonfallen hilft als Vorbeugung. Die Fallen zeigen an, wenn es wieder einen Befall gibt. Verschwitzte Wäsche sollte sofort gewaschen werden und nicht lange im Raum hängen. Der Geruch kann ansonsten neue Kleidermotten anziehen.

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/de/photos/silk-moth-insekt-motte-seide-2624170/

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