Die örtliche Betäubung


Die Örtliche Betäubung wird von den Zahnärzten mithilfe einer Spritze verabreicht. Vor allem wenn der Zahnarzt einen Zahn ziehen muss oder eine Wurzelspitze entfernt werden soll, bietet sich diese Möglichkeit an. Die sogenannte örtliche Betäubung beim Zahnarzt enthält Lidocain oder Mepivacain. Diese Substanzen verhindern, das Schmerzsignale über die Nerven weitergeleitet werden. Das heißt dass im Gehirn der Schmerzreiz nicht ankommt und es den Zahnärzten somit möglich ist eine schmerzfreie Behandlung durchzuführen. Die vom Zahnarzt Ludwigshafen verabreichte Betäubung beinhaltet außer den bereits genannten Wirkstoffen eine zusätzliche Substanz, die kurzfristig die Adern verengt. Daher kann das Schmerzmittel nicht so schnell von der Stelle abtransportiert werden, wo es wirken soll. Das Resultat ist, das die örtliche Betäubung länger anhält als ohne diese zusätzliche Substanz. Die örtliche Betäubung wird ausschließlich durch die Zahnärzte durchgeführt, ein Anästhesist ist dabei nicht von Nöten.

Der Dämmerschlaf

Beim Dämmerschlaf wird nicht vom Zahnarzt, sondern bestenfalls von einem Facharzt für Anästhesiologie, zusätzlich zur örtlichen Betäubung, ein Schlafmittel verabreicht. Dabei benutzen viele Zahnärzte Propofol. Der Patient gerät dadurch in einen entspannten und angstfreien Zustand, der allerdings durch den anwesenden Anästhesist überwacht werden muss. Es besteht keine lange Wartezeit für den Zahnarzt, da die Einschlafphase sehr kurz ist. Auch ist es den Zahnärzten so möglich vor allem Angstpatienten auf diesem Wege stressfrei zu behandeln.

Die Vollnarkose

Eine weitere Methode, die durch Zahnärzte angewandt wird, um ihre Patienten Schmerzen zu ersparen, ist die Vollnarkose. Auch bei der Vollnarkose ist neben dem Zahnarzt ein Anästhesist anwesend, der die Narkose überwacht. Zumeist muss der Patient etwas früher bei seinem Zahnarzt erscheinen, da er in der Regel zunächst ein Beruhigungsmittel erhält. Um die Vollnarkose beim Zahnarzt einzuleiten, wird ein Schlafmittel intravenös verabreicht. Während der Zahnarzt seiner Arbeit nachkommt, muss der anwesende Anästhesist weiterhin verschiedene Mittel injizieren um die Narkose stabil zu halten. Auch für die Überwachung der Luftzufuhr sind nicht die Zahnärzte, sondern die Anästhesisten zuständig. Ebenso unterliegt die Überwachung des Allgemeinzustandes des Patienten nicht den Zahnärzten.

Diese drei Methoden der Narkotisierung wenden die Zahnärzte. Abgesehen davon, das die Wirkungen der verschiedenen Mittel unterschiedlich sind, gibt es auch Besonderheiten für die Zahnärzte. Die Zahnärzte müssen sich auf den Zustand des Patienten einstellen. Das heißt im Besonderen, das die Zahnärzte mit einem vollnarkotisierten Patienten keine Rücksprache halten können. Diese Möglichkeit besteht für Zahnärzte ausschließlich bei der örtlichen Betäubung.

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